Glasfasertechnik

Kooperation statt Konkurrenz!

Als Dienstleister mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Gebäude-Elektrotechnik hat sich die passive Glasfasertechnik zu einem wichtigen Punkt in unserem Portfolio entwickelt.

Wir spleißen alle gängigen LWL/Glasfasern Single- und Multimodefasern (9/125µ , 50/125µ , 62.5/125µ) im Innen- und Außenbereich.

Wir sehen uns als Ihr zuverlässiger Partner und setzen auf kundenspezifische Speziallösungen selbstverständlich unter Nutzung der neuesten Mess- und Spleißtechniken.

Wir bieten Ihnen unsere Erfahrung und unser Know-how in der Glasfasertechnik an. Erweitern Sie mit uns gemeinsam Ihr Leistungsportfolio. Greifen Sie flexibel auf unsere Dienstleistungsangebote und sparen Sie sich dadurch teure Fortbildungs- und Umrüstungskosten.

Wir möchten Sie lediglich als Partner im Bereich der Glasfasertechnik unterstützen.

Wie werden LWL-Kabel gespleißt?

Glasfasern (Lichtwellenleiter) werden mit einem speziellen Lichtbogenspleißgerät gespleißt, wobei Verlegekabel an ihren Enden mit jeweiligen „Pigtails“ – kurze Einzelfasern mit LWL-Steckverbindern an einem Ende – verbunden werden. Das Spleißgerät justiert die lichtleitenden Kerne der beiden Enden der zu spleißenden Glasfasern punktgenau aufeinander. Das Justieren geschieht bei modernen Geräten vollautomatisch, bei älteren Modellen manuell mittels Mikrometerschrauben und Mikroskop. Ein geübter Spleißer kann damit die Faserenden innerhalb weniger Sekunden präzise positionieren. Anschließend werden die Fasern mit einem Lichtbogen miteinander verschmolzen (verschweißt). Da hierbei kein zusätzliches Material hinzugefügt wird, wie beim Gasschweißen oder Löten, spricht man von einem „Fusions-Spleiß“.

Abhängig von der Qualität des Spleißvorgangs werden an den Spleißstellen Dämpfungswerte um 0,3 dB, bei guten Spleißen auch unter 0,02 dB erreicht. Bei Geräten der neueren Generation wird die Ausrichtung automatisch durch Motoren vorgenommen. Hierbei unterscheidet man die Kern- und die Mantelzentrierung. Bei der Kernzentrierung (in der Regel bei Monomode-Fasern) werden die Faserkerne aufeinander justiert. Ein eventueller Kernversatz gegenüber dem Mantel wird korrigiert. Bei der Mantelzentrierung (in der Regel bei Multimode-Fasern) werden die Fasern mittels elektronischer Bildverarbeitung vor dem Spleiß aufeinander justiert.

Beim Arbeiten mit guten Geräten liegt der Dämpfungswert erfahrungsgemäß bei max. 0,1 dB. Messungen werden mittels spezieller Messgeräte, u. a. optische Zeitbereichsreflektometrie (Optical Time Domain Reflectometry – OTDR), durchgeführt. Fertige Glasfaserspleiße werden in Spleißboxen untergebracht.

Vorteile der Lichtwellenleiter gegenüber Kupferkabel

  • Lichtwellenleiter können beliebig mit anderen Versorgungsleitungen parallel verlegt werden. Es wirken keine elektromagnetischen Störeinflüsse.
  • Wegen der optischen Übertragung existieren keine Störstrahlungen oder Masseprobleme.
  • Entfernungsbedingte Verluste durch Induktivitäten, Kapazitäten und Widerständen treten nicht auf.
  • Nahezu Frequenz-unabhängige Leitungsdämpfung der Signale.
  • Übertragungsraten sind durch mehrere Trägerwellen mit unterschiedlichen Wellenlängen (Farbspektrum) fast unbegrenzt erweiterbar.

Quelle: wikipedia

Spleißen von Glasfasern per thermischem Fusions-Spleiß

Spleißgerät

Faser

Spleißvorgang

Auswertung

Steckertypen und Einsatzmöglichkeiten

Unsere Leistungen in der Glasfasertechnik

Spleißen

Absprache mit Kunden der Örtlichkeiten, Bezeichnungen und Einbaumaßnahmen

Absetzen der Kabelenden

Vorbereitung der Spleißbox sowie der Faserpigtails

(Faserpigtail: Kurzes Stück eines Lichwellenleiters mit fertig konfektioniertem Stecker auf einer Seite. Wird in Spleißkassetten mit dem Verlegekabel verbunden, der Stecker wird von der Rückseite auf das Patchpanel gesteckt)

Glasfaser Spleißen

von Single- und Multimodefasern (9/125µ , 50/125µ , 62.5/125µ ) im Innen- und Außenbereich

Anbringen eines Crimp LWL-Schutz

Schutz der Spleißverbindung vor mechanischer Beanspruchung und Feuchtigkeit

Gespleißte Faserpigtails in Spleißbox verlegen

Reinigung der Faserpigtails

Vor dem Stecken werden die Faserpigtails zusätzlich gereinigt, um ein bestmögliches Messergebnis zu erzielen.

Einbau der Spleißbox in Verteiler

Gern erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Senden Sie uns hierzu eine E-Mail mit Ihrer LWL-Anfrage.

Messungen

Reflexionsmessung (OTDR)

OTDR – Optical Time Domain Reflectometry
Die optische Reflektometrie ist ein Messverfahren, das Rückschlüsse auf Fehlerstellen in Lichtwellenleiterstrecken zulässt. Mit einem entsprechenden Messgerät werden Lichtimpulse in die Faser eingekoppelt, der Dämpfungsverlauf der Reflexion gemessen und grafisch dargestellt. Anhand der Darstellung lässt sich die Position und Art der Störung feststellen.

Wahlweise iOLM-Messung

Eine iOLM (intelligent Optical Link Mapper) erkennt automatisch alle Parameter eines optischen Anschlusses und kann daher die notwendigen Pulsbreiten wählen. Es erkennt Macrobendings, Spleisse, Stecker und analysiert Splitter und natürlich Entfernungen. Es führt automatisch OTDR-Messungen mit mehreren Pulsbreiten und Wellenlängen durch und variiert die Pulsbreiten entsprechend der Linklänge und besonderen Ereignissen, wie z.B. Splitter (PON). Die kompletten Messergebnisse für jeden Link werden in einem aussagekräftigen Report zusammengefasst und im Display mit verständlichen Icons und Pass-/Fail-Aussagen dargestellt.

 

Wellenlänge

wahlweise 850nm / 1300nm / 1310nm / 1550nm

Wahlweise Videomikroskop der LWL-Stecker-Endflächenqualität

Die stets vorhandenen Staubkörner können nicht nur den optischen Strahlengang blockieren, sie führen auch zu Kratzern auf den Oberflächen. Im schlimmsten Fall entstehen durch den Anpressdruck beim Stecken kleinere Partikel und verschlimmern dadurch das Problem.

Wahlweise Videomikroskop der LWL-Stecker-Endflächenqualität nach verschiedenen Normen

z.b. IEC 61300-3-35

(Die Norm IEC 61300-3-35 beschreibt die Methoden zur Bewertung der Qualität der Endfläche eines polierten Lichtwellenleiter-Steckverbinders in 4 Zonen.

-Zone A:Faserkern-Zone

-Zone B:Mantelglas-Zone

-Zone C:Kleber-Zone

-Zone D:Ferrulen-Zone (Kontakt Zone)

Die Anforderungen an die Zulässigkeit von Oberflächendefekten wie Kratzer, Ausbrüche und Verunreinigungen legen fest, was das optische Betriebsverhalten beeinflussen kann.)

Erstellung eines Meßprotokolles mit

Wellenlänge

Die Dämpfung des Lichtwellenleiters ist abhängig von der Wellenlänge, bei bestimmten Wellenlängen ist die Dämpfung besonders niedrig. Diese werden als optische Fenster bezeichnet.

  1. optisches Fenster: 850nm
  2. optisches Fenster: 1300nm
  3. optisches Fenster: 1310nm
  4. optisches Fenster: 1550nm

Zur Datenübertragung in lokalen Netzen wird hauptsächlich das erste optische Fenster genutzt, da in diesem Bereich sehr preisgünstige Sender und Empfänger zur Verfügung stehen.

Das zweite optische Fenster hat eine geringere Dämpfung und wird daher hauptsächlich für längere Übertragungsstrecken in lokalen Netzen eingesetzt, die hierfür notwendigen Sende- und Empfangseinrichtungen sind allerdings deutlich teuerer.

Das dritte Fenster wird im WAN (Wide Area Network) genutzt, um Signale über Strecken von bis zu 100 km übertragen zu können)

Pulsbreite

Die Pulsbreite ist die Zeit eines Pulses. Bei der OTDR-Messung wird dem Verfahren nach ein Lichtimpuls von der Quelle des OTDR-Gerätes in die Glasfaser eingespeist. Dieser Lichtimpuls wird innerhalb des Lichtwellenleiters durch die Rückstreuung, das Backscattering, aber besonders an Kabelbrüchen, an Spleißen, LwL-Steckern und Adaptern reflektiert und gelangt zurück zum OTDR-Messgerät, wo er gemessen und ausgewertet wird. Aus der Laufzeit des reflektierten Lichtimpulses kann unmittelbar auf den Fehlerort geschlossen werden

Messbereich

Faserlänge (Streckenlänge)

Dämpfung einer Faser ink. Steckerverbindung

Dämpfung Verringerung der optischen Signalleistung durch Störeinflüsse wie Verunreinigung, Streuung und Steckverbindungen. Die Dämpfung in Lichtwellenleitern ist auch von der Wellenlänge und der Leitungslänge abhängig.

Weiteres

  • Optischer Faserverlauf
  • Wahlweise die Auswertung der Videomikroskop von LWL-Stecker-Endflächenqualität
  • Wahlweise die Auswertung der LWL-Stecker-Endflächenqualität nach verschiedenen Normen z.b. IEC 61300-3-35
  • Messprotokolle wahlweise in PDF, Blatt DIN A4, USB- Stick